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Nachrichten aus dem Kreisverband Oberhavel


Oberhavel braucht einen Neustart - sozial und ökologisch

Mit klarer Mehrheit haben sich die Linken in Oberhavel auf ihrer Mitgliederversammlung am Wochenende für die Unterstützung des grünen Landratskandidaten Clemens Rostock entschieden. Den Linken geht es dabei um die Menschen hier in Oberhavel. Kritisch fassen sie die Politik im Landkreis zusammen: Der Landkreis bremst und verhindert egal ob es um Anträge auf Sozialleistungen, die Zulassung des eigenen Autos, das Eröffnen eines Suppenladens oder Räume für die Jugend geht. Das Angebot an Bussen ist das schlechteste in ganz Brandenburg, obwohl Eltern von Schulkindern ordentlich zur Kasse gebeten werden. Trotzdem ist der ÖPNV kaum mehr als ein Schülerverkehr mit Zustiegsmöglichkeit. "Nach vielen Jahren des sturen Verwaltens der Missstände bietet sich mit der Kandidatur von Clemens Rostock die Gelegenheit für Veränderung. Wir stimmen nicht in allen Dingen überein, aber mit Clemens Rostock verbinden wir ein Engagement für eine Kreisverwaltung, die die Rechte und Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt." stellt der linke Kreisvorsitzende Enrico Geißler klar.

"Ob gute Bildung mit kurzen Wegen, eine echte Partnerschaft mit Städten und Gemeinden oder ein Ausbau des Nahverkehrsangebotes nach dem Bedarf der Menschen - mit dem Kandidaten Clemens Rostock verbindet uns dabei Einiges. Natürlich wären wir lieber mit einem eigenen Kandidaten präsent. Dass unser Kandidat aus persönlichen Gründen zurückziehen musste, heißt aber nicht, dass wir den Landkreis den Bremsern überlassen wollen. Bei aller Kritik an der grünen Politik im Land und dem sorgenvollen Blick auf die zu befürchtende Politik der Ampel im Bund gilt es daher hier vor Ort zusammen zu arbeiten, um das Leben der Menschen besser zu machen." ergänzt Geißler.

Clemens Rostock zeigte sich erfreut über diese Unterstützung. „Das Verhältnis zwischen Bündnis 90/Die Grünen und den Linken ist nicht immer einfach. In Oberhavel eint uns aber das Streben nach einer Kreispolitik, die den Menschen den Alltag erleichtert. Da freue ich mich, wenn wir trotz Differenzen gemeinsam an einem Strang ziehen.“ so Rostock. Das gäbe nochmal Schwung für die letzten Wahlkampfwochen. Die Unterstützung der Linken unterstreiche auch die Rückmeldungen, die er im Wahlkampf erhalte: „Der Kreis verschläft die ökologischen Herausforderungen, zeigt sich sozial völlig unengagiert und lässt die Bürgerinnen und Bürger bei fast allen Entscheidungen außen vor. Wir müssen endlich raus aus der Verwaltungslogik und brauchen eine an den Menschen orientierte Politik im Kreis.“ ergänzt Rostock. In seinem bisherigen Wahlkampf hatte er immer betont, dass er Brücken bauen und eine neue Gesprächskultur in der Kreispolitik etablieren will. Mit der Unterstützung der Linken hat er jetzt bewiesen, dass er das auch praktisch kann. Und er ist damit noch nicht am Ende: „Ich stehe für weitere Gespräche über den nötigen Neustart in der Kreisverwaltung bereit. Eine Zusammenarbeit mit AfD und NPD schließe ich dabei natürlich kategorisch aus!“ so Rostock.